Lost in translation..? - Sexualität im Kontext der Arbeit mit (unbegleiteten minderjährigen) Geflüchteten

Ihr Nutzen

Sexualität ist ein wesentlicher Bestandteil der menschlichen Persönlichkeit und verändert sich während des ganzen Lebens weiter. Wie Sexualität, wie Geschlechtlichkeit und auch das Miteinander der Geschlechter in einer Gesellschaft gelebt werden, ist stark kulturell codiert und besteht aus einer Vielzahl von meist unausgesprochenen Verhaltensweisen, Vereinbarungen, Werten, Gewohnheiten und scheinbaren Selbstverständlichkeiten. Das kann für alle Beteiligten eine Herausforderung sein, es kann verunsichern und viele Fragen aufwerfen. Sich auch im Themenbereich Sexualität sprachfähig zu fühlen, kann ein wichtiger Beitrag für das gelingende Ankommen in einer Gesellschaft sein.

Das Seminar sensibilisiert für das Thema Sexualität in ihrem Arbeitskontext und thematisiert, welche Haltungen, Rahmenbedingungen und Vorgehensweisen dabei unterstützen können, mit dem Thema Sexualität sicherer umzugehen.
Dabei wird es Raum geben für das Kennenlernen niedrigschwelliger sexualpädagogischer Methoden, das Einbringen von Praxisbeispielen und kollegialen Austausch.

Seminarinhalt

  • Sexualität im Lebensverlauf und im Zusammenhang mit Migration
  • sexuelle Bildung und Selbstbestimmung
  • Spannungsfeld Recht auf sexuelle Selbstbestimmung vs. Schutzauftrag vor sexualisierter Gewalt
  • sexualpädagogische Methoden
  • Fallbearbeitung und Austausch
Zielgruppe: Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, deren Schutzbefohlene unbegleitete minderjährige Geflüchtete sind, aber auch Interessierte aus anderen Bereichen
Termin
21.10.2019
9:00 - 16:00
Seminar-Nr.
B-031-19N
Referenten

Karoline Heyne Dipl.-Sozialpädagogin, Sexualpädagogin, Systemische Beraterin

Ort
PBW GmbH Magdeburg
Gebühr
109,00€ (inkl. Seminarunterlagen)



10%-Frühbucher-Rabatt bei Anmeldung bis 12 Wochen vor Seminar-Beginn